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Das Einschulungskonzept der Grundschule Burgholzhausen - Übergang vom Kindergarten zur Grundschule -

 

Anmeldung der im nächsten Jahr schulpflichtigen Kinder (im März/ April)

 

Das Einwohnermeldeamt verschickt die Listen der schulpflichtigen Kinder (Stichtag 30.6.) und der Antragskinder an die Schule. Hier melden die Eltern formell ihr Kind zur Einschulung an und stellen ihr Kind in der Schule vor.

Ein Gespräch zwischen Kind und Schulleitung dient der Kontaktaufnahme, der ersten Vorinformation zum Entwicklungsstand des Kindes und gegebenenfalls der Beratung. Logopädische Förderung, Frühförderung oder Ergotherapie können auf diesem Wege noch rechtzeitig angesprochen und in die Wege geleitet werden. Gegebenenfalls wird auch die Überprüfung sonderpädagogischen Förderbedarfs veranlasst. Außerdem werden die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder genau betrachtet, um Kinder herauszufinden, die noch keine ausreichenden deutschen Sprachkenntnisse haben.

Diese Kinder können, nach entsprechend dokumentierter Beratung der Eltern und deren Einverständnis, an einem Vorlaufkurs teilnehmen.

 

 

• Die Vorlaufkurse beginnen zum Schuljahresanfang im folgenden August und werden somit schon ein Schuljahr vor der Einschulung angeboten.

In diesen Kursen werden die Kinder vertieft in die deutsche Sprache eingeführt, um bessere sprachliche Kenntnisse (Kommunikation, Verstehen, Wortschatz, Aussprache) und damit nötige Ausgangsvoraussetzungen zum Besuch der Schule zu erhalten.

Die Erfahrung zeigt, dass Früherkennung und Frühförderung zum Einschulungszeitpunkt zu spät greifen und ein wesentlich früherer Beobachtungs- und Förderzeitpunkt schon in der vorschulischen Erziehung gewählt werden muss.

 

 

Die Schule richtet einen Vorschulraum ein. Hier findet der Vorlaufkurs statt. Die Vorschulgruppen der Kindergärten kommen einmal im Monat zu Besuch in diesen Raum. Die Vorschulkinder bearbeiten hier ihre Aufgaben.

 

 

• Zu einem Informations- Elternabend im Oktober sind alle Eltern eingeladen, deren Kinder im folgenden Jahr in die Schule kommen.

Schulleitung, Lehrerinnen, Erzieherinnen aus den Kindergärten und Schulärztin informieren über das weitere Einschulungsverfahren. Sie zeigen auf diesem gemeinsamen Elternabend die enge Zusammenarbeit und "intensive Rückkopplung". Alle bemühen sich für die Kinder um einen "sanften Übergang" vom Kindergarten zur Schule.

 

 

Schulärztliche Untersuchung im Frühjahr des Einschulungsjahres. Die Untersuchung findet in unserer Schule statt. Termine werden vom Gesundheitsamt vergeben. Die Untersuchungen wurden um genauere Seh- und Hörtests erweitert.

Alle maßgeblichen Befunde werden der Schule anschließend in entsprechenden Schreiben mitgeteilt, die auch Gegenstand der Elternberatung sein können und den Lehrkräften in der kommenden ersten Klasse wichtige Hinweise für eine individuelle Förderung geben.

 

 

• Die zukünftigen Erstklasslehrerinnen besuchen die Vorschulkinder in den Kindergärten.

 

 

Schnuppertag (im Mai)

Im späten Frühjahr/Frühsommer wird ein Schnuppertag durchgeführt, an dem die Schulanfänger in kleinen Gruppen für eine kurze Zeit spielerisch eine erste Begegnung mit dem Schulalltag erfahren. Die Kleingruppen werden von jeweils zwei Lehrerinnen angeleitet, verschiedenste Aufgaben zu bearbeiten.

 

 

Aufnahme in die Schule

Erst auf Grundlage aller Erkenntnisse und meist nach Rücksprache mit den Erzieherinnen der Kindertagesstätten (mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten) erhalten die Eltern einige Tage später eine schriftliche Rückmeldung über den Schulvormittag. Hierin wird endgültig die Schulaufnahme formuliert. Außerdem erfolgt ein Hinweis auf den Informationsabend zum Thema Schulanfang. Eltern, deren Kinder am Schulvormittag in genannten Bereichen auffällig waren, werden zu einem persönlichen Beratungsgespräch über Fördermöglichkeiten eingeladen. Gegebenenfalls können Kinder, deren Schulfähigkeit noch nicht festgestellt werden kann, für die Dauer eines Jahres vom Schulbesuch zurückgestellt werden. Diese besuchen dann eine Vorklasse oder verbleiben im Einzelfall auch im Kindergarten.

 

 

Besuch der zukünftigen Schulanfänger in der Schule (im Juni) in den beiden ersten Klassen

Alle zukünftigen Schulanfänger nehmen an einem Schultag am Unterricht der ersten Klassen teil.

Die Lehrkräfte der zukünftigen ersten Klassen erhalten auch Gelegenheit, die Schulanfänger im Kindergarten zu besuchen.

 

 

Die Vorschulkinder besuchen mehrmals die Kinder der 1.Klassen und nehmen am Unterricht teil.

 

 

Informationsabend über den Schulanfang (im Juni/ Juli)

Alle Eltern und Erzieherinnen werden zu einem Informationsabend über den Schulanfang, den Ablauf des ersten Schultages und die ersten Schulwochen eingeladen. An diesem Abend werden die Eltern auch über den Schulwegeplan und die Probleme der Schulwegesicherheit, die Klassenbildung und nach Möglichkeit auch die Klassenlehrkräfte, das benötigte Material für das erste Schuljahr und das Schulleben informiert. Darüber hinaus dient dieses Treffen dem gegenseitigen Kennenlernen.

 

 

Fragebogen zur Elternzufriedenheit (im Anhang)

 

 

Gesprächsrunde der Lehrerinnen und Erzieherinnen

Rückblickend wird der Übergang vom Kindergartenkind zum Schulkind erörtert.

Wie sind die Kinder in der Schule angekommen?

Genügt die bisherige Zusammenarbeit?

Sollte intensiver zusammen gearbeitet werden?